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Bürgerinitiative Weinheim Schutz vor Bahnlärm östlich und westlich der Bergstraße

Im November 2014
Bürgerbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung 2. Stufe der Stadt Weinheim
Ihre persönliche Stellungnahme ist eine Chance für Weinheim

Das Gutachten, das die Stadt Weinheim im Zusammenhang mit der Lärmaktionsplanung (2. Stufe) in Auftrag gegeben
hatte, zeigt, dass Weinheim wie kaum eine andere Stadt in Deutschland durch Lärm zugeschüttet wird. Der von der Autobahn und den Durchgangsstraßen in Weinheim ausgehende Lärm ist eine große Belastung für die dort wohnenden Bürger, es ist aber vor allem der Bahnlärm, insbesondere in der Nacht, von dem über die Hälfte der Weinheimer Bürger betroffen ist und davon sogar rund 2600 Personen mit Lärm im gesundheitsgefährdenden Bereich.

Die Lärmaktionsplanung sieht eine Bürgerbeteiligung vor. Bis zum 9. Dezember dieses Jahres haben die Bürger die Möglichkeit ihren Kummer bzw. Ärger über den vielen Lärm in der Stadt mitzuteilen. Dafür hat die Stadt im Internet ein Online-Formular bereitgestellt. Aber auch ein kurzer Brief an das Amt für Stadtentwicklung oder ein Anruf dorthin ist eine Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Wenn die Stadt in den nächsten Monaten mit den Ergebnissen aus der Lärmaktionsplanung auch auf die Deutsche Bahn zugeht, dann ist es besonders wichtig, dass möglichst viele Bürger ihren Ärger über den exorbitanten nächtlichen Bahnlärm kundgetan haben. Nur so ist es für die Stadt möglich, vielleicht doch noch Verbesserungen im Lärmschutz an der Bahntrasse der Main-Neckar-Bahn zu erreichen.

Wir empfehlen deshalb allen betroffenen Bürgern, sich mit einer Stellungnahme zu beteiligen! Vor zwei Jahren hatten wir im Zusammenhang mit der ersten Stufe der Lärmaktionsplanung rund 500 Protest-Unterschriften zusammengetragen, die wir der Stadt übergeben und dann gemeinsam mit der Stadt und dem gesamten Gemeinderat an das Bundesverkehrsministerium weitergeleitet hatten.

Diese Zahl muss jetzt vervielfacht werden! Machen Sie mit!

Und so können Sie ihre Meinung und Anregungen zum Lärmschutz ausdrücken:

  • Per Online-Formular: auf www.weinheim.de findet man, nach einigem Suchen, ein „Onlineformular“ (klicken Sie einfach hier - dieser Link führt Sie direkt dahin).
    (Bem.: Vermerken Sie dabei auch, für wie viele Personen Ihres Haushaltes Ihre Anregungen gelten.)
  • Per Brief an das Amt für Stadtentwicklung, Obertorstraße 9, 69469 Weinheim.
  • Per Telefonanruf beim zuständigen Mitarbeiter für die Lärmaktionsplanung, Herrn Schmittinger, Telefon 82-365.

Was passiert mit Ihrer Stellungnahme? Sie wird sorgfältig ausgewertet und wie eine Art Bürgerbegehren den Verantwortlichen des Landes und des Bundes zur Kenntnis gegeben mit dem Ziel, eine Veränderung zu erreichen. Je mehr Menschen eine Änderung verlangen, je bedeutender und notwendiger ist eine Gegenmaßnahme und umso früher wird sie umgesetzt. Dies gilt letztlich auch für ein finanzielles Engagement der Stadt Weinheim!

Im September 2014 ...
... wurde die Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung im Verkehrsausschuß, Umweltausschuß und
Gesundheitsausschuß des Bundesrates behandelt. Wir hatten bereits vor einigen Wochen unsere Landesregierung aufgefordert der Novellierung in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen. Ergebnis: alles wurde “durchgewunken”. Keine Verbesserung in Sachen Lärmschutz!! BW hat sich im Bundesrat der Stimme enthalten ... !

29. August 2014
Die Die Rhein-Neckar-Zeitung berichten ausführlich zur derzeitigen Bahnlärmsituation in Weinheim.
Lesen Sie hier

18. August 2014
Die Weinheimer Nachrichten berichten ausführlich zur derzeitigen Bahnlärmsituation in Weinheim.
Lesen Sie hier

11. Juli 2014
Im 3sat-Wirtschaftsmagazin makro wurde das Thema “Lärm und seine Folgen für die Wirtschaft” behandelt.
Dazu gibt es einen Link:
http://www.3sat.de/page/?source=/boerse/magazin/177392/index.html 

Schauen Sie rein - es werden interessante Themen auch zum Bahnlärm behandelt.

psssst k

Am 4. Juni 2014 findet eine Anhörung von Sachverständigen im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages statt. Am 24. Juni 2014 befasst sich dann der Verkehrsausschuss nochmals mit dem Thema der Novellierung der BImSchV. Wir haben allen Mitgliedern des Verkehrsausschusses dazu die nach unserer Auffassung wichtigsten 4 Punkte in einer E-Mail dargelegt. hier klicken

Wir sind gespannt auf den Verlauf der beiden Sitzungen und auf die Ergebnisse.

Und wie wir befürchtet haben: Wider besseres Wissen und gegen alle Vernunft haben die Abgeordneten der GroKo die Novellierung der BImSchV durchgewunken - man kann es nicht begreifen! Und Staatssekretär Ferlemann bezeichnet dieses “Machwerk” auch noch als “Quantensprung” für den Lärmschutz!

22. Mai 2014
Vor gut einer Woche wurde bekannt, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine Vorlage zur Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) zur Beschlussfassung am heutigen Tag in den Bundestag eingebracht hatte. Am Tag zuvor, Mittwoch den 21. Mai, sollten sich der Verkehrs– und der Umweltausschuss mit dem Thema abschliessend befassen. In der Bundesimmissionsschutzverordnung ist implizit auch die sog. Schall 03 enthalten, in der die Bewertungskriterien für die Lärmbelastung festgeschrieben sind. Die vorliegende Überarbeitung dieser Schall 03 für die Novellierung der Bundesimmissionsschutzverordnung würde für die lärmgeplagten Bürger an Bestandsbahnstrecken sogar eine Verschlechterung der Beurteilungskriterien gegenüber bisher bedeuten. Dabei fordern bereits seit Monaten die Umweltminister von Bund und Ländern eine völlig neue, dem Stand der Wissenschaft entsprechende prinzipielle neue Beurteilung der Lärmbelastung durch Schienenverkehr.
Wir haben deshalb unsere Bundestagsabgeordneten, genauso wie viele andere Bürgerinitiativen, die sich mit Bahnlärm befassen, Ende letzter Woche aufgefordert, dazu beizutragen, dass die Novellierung der Bundesimmissionsschutz-
verordnung in der vorliegenden Form nicht verabschiedet wird. Daraufhin haben am Dienstag, den 20. Mai, alle Fraktionen des Bundestages beantragt den Tagesordnungspunkt im Verkehrs– und Umweltausschuss abzusetzen und eine erneute Expertenbefragung im Verkehrsausschuss durchzuführen. Deshalb wurde auch heute die Beratung für die vom BMVI vorgelegte Novellierung von der Tagesordnung des Bundestages abgesetzt.
Wir hoffen, dass durch die neue Beratung im Verkehrsausschuss dann das besonders grosse Problem der nächtlichen Lärmbelastung durch Güterzüge endlich sachgerecht betrachtet wird und damit den betroffenen Bürgern geholfen werden kann.

30. April 2014: 17. Internationaler Tag gegen Lärm
Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung zu den Bahnlärmproblemen von Weinheim und Hockenheim  hier klicken

Lesen Sie unsere Information vom 21.2.2014

... und hier der Bericht der Weinheimer Nachrichten dazu

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